Nun ist auch diese Reise endgültig vorbei. VIEL Reiserei, die ersten beiden Tage viel organisatorischer Stress und Freitag bis Sonntag VIEL Bier!
So könnte man das ganze in einem Satz zusammenfassen.
Mittwoch haben wir uns hier mit unseren Köfferchen zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof von Toledo gemacht und sind nach einer halbstündigen Zugfahrt, einer einstündigen U-Bahnfahrt und einem ca. 2-stündigen Flug wohlbehalten in Frankfurt-Hahn angekommen. Dort hat uns mein Bruder Simon mit den Auto abgeholt und schon ging es in die geliebte Heimat, der Westerwald!
Mittwoche war dann nicht mehr viel Programm angesagt. Wir haben in Ruhe mit meinen Eltern gegessen, sind danach zum Bahnhof und haben eine Zugticket für den nächsten Tag gekauft und noch ein Bierchen in der Scala am Markt getrunken.
Der Donnerstag dagegen war schon ne ganze Nummer heftiger. Morgens um 7.30h raus, ab zum Rathaus, dann zum Zahnarzt, dann zum Notar und anschließend direkt nach Koblenz zum Bahnhof um nach Trier zu fahren.
Dort angekommen ließ ich uns keine Zeit um auf den nächsten Bus zu warten und so haben wir ein Taxi rauf zur FH genommen. Ich hatte ein paar wichtige organisatorische Dinge zu erledigen und wollte das Risiko nicht eingehen, dass die entsprechenden Büros nicht mehr geöffnet waren.
Hat aber alles geklappt und so konnten wir eine kleine Auszeit nehmen und in der Mensa schmausen. Danach ging es aber auch direkt weiter im Programm!
Aber zur Bank, dann rauf zur Uni in die BIB und anschließend direkt zum Bus um hoch zum Pendlerparkplatz Sirzenich zu fahren, wo uns Nico und Nina mit dem Auto abgeholt haben, da wir zusammen nach München sind.
Was ein Stress!
In der Stadt wunderten wir uns noch über den massiven Polizeiauflauf, bis wir dann an der Porta vorbeikamen und gesehen haben, dass dort eine SPD Wahlkampfveranstaltung stattfand.
Der Kurt Beck kam doch persönlich! Da war was los... jo mei!
Die Autofahrt nach München wurde, dank eines liegengebliebenen spanischen LKWs um über eine Stunde unfreiwilligerweise verlängert und so kamen wir erst gegen 0.30h in Mohsens Wohnung an - unserem Quartier für die nächsten 3 Nächte.
Das hatte dann eine sehr kurz Nacht zur Folge, da wir uns bereit um 09.00h des folgenden Morgens, also Freitagmorgen, am Ausgang der U-Bahnstation "Theresienwiese" getroffen haben... Dem Kenner sagt das was? Oktoberfest! Richtig!
Schnell in die Schlange vom Hacker-Pschorr Zelt und drin waren wir. Haben auch einen recht guten Tisch erwischt und so ging die Sause los! Gegen 18.00h (!!!) haben wir dann den Tisch geräumt und sind in einen Biergarten in der Nähe von der Wies'n gegangen. Zum Einen, da unser Tisch nach und nach aufgrund fehlender Leute unsererseits von fremden belagert wurde und zum Anderen, da wir mal an die frische Luft wollten. Nach 9 Stunden Zelt-Saufen auch kein Wunder. Die Gruppe hatte sich mittlerweile ein wenig verkleinert, hielt aber alles in allem ganz gut stand und brach nicht auseinander.
Nach einer weiteren Maß in besagtem Biergarten (Nr. 7) haben wir uns dann auf den Weg zu einem afghanischen Restaurant namens Chopan gemacht um uns dort mit Daniel und Maria zu treffen. Bei diesem Aufbruch ist wohl Inas Fotokamera liegengeblieben, was allerdings sehr ärgerlich ist und einen dramatischen Verlust, allein schon wegen der vielen Bilder, darstellt. Das Restaurant war dann zwar ein dufte Laden, nur überhaupt nicht unserem Alkoholpegel angemessen... Wir kamen da doch sehr betrunken in der Horde eingefallen und der Rest des insgesamt sehr düster wirkendne Restaurants machte eher den Eindruck einer Leichenschau-Halle. Alles saß über seinem Teller, mümmelte an einem Reiskorn und sprach kein Wort. Das Essen war echt sehr gut, doch für meinen Geschmack, auch der Situation entsprechend wenn man betrunken ist und Hunger hat, viel zu teuer!!! Raquel und ich haben uns dann eine Portion des kleinsten und günstigsten Gerichts geteilt und sind mit Hunger ins Bett, obwohl wir pro Person schon 8 EUR bezahlt haben.
Am nächsten Morgen, das gleiche Spiel nochmal... Der Wecker ging morgens um 7.30h und ich hätte ihn am liebsten an die Wand gepfeffert! Glücklicherweise kam genau in dem Moment eine sms von Steffi, dass wir uns alle eine halbe Stunde später treffen. Wenigstens etwas.
Wir haben uns dann tatsächlich aus dem Bett in die Dusche gequält uns, schnell im Supermarkt was zu futtern und Wasser gekauft und los ging's mal wieder... auf die Wies'n!
Die halbe Stunde später anzukommen wirkt sich allerdings fatal auf die Tischfindung aus und so blieb uns letztendlich nichts anderes übrig, als im Pschorr-Bräurosl im Biergarten Platz zu nehmen.
Dies erwies sich allerdings später als die genialste Entscheidung überhaupt, da wir ein dermaßen geniales Wetter hatten und es richtig schön und angenehm in der Sonne war!!!
Am ersten Tag bestand die Truppe aus Lucas, Nico, Nina, Imma, Ina, Dirk, Uta, Mohsen, Steffi, Wolfgang, Raquel und mir. Am zweiten Tag setzte sich diese dann zusammen aus Steffi, Mohsen, Ina, Daniel, Maria, Frank, Georg, Wolfgang, Conny, Dennis, Nico, Nina, Raquel, mir und später dann noch zusätzlich aus Manuel (kennen wir aus Toledo - war hier ein Jahr im Erasmus) mit ca. 10 weiteren Spaniern... Das Chaos kann man sich ja vorstellen. Imma, Dirk und Uta wollten eigentlich auch noch kommen. Der Anruf, dass sie jetzt auf dem Weg zur Wies'n waren, kam allerdings erst so gegen 20.30h, als wir gerade auf dem Weg zum Augustiner Braustuben waren um was zu essen. So haben wir sie nicht mehr getroffen.
Nico, Wolfgang, Dennis und Conny sind ebenfalls nicht mit zum Augustiner... erst hieß es, sie wollen noch austrinken, dann, dass sie sich nicht mehr erinnern... Auf jeden Fall kamen die nie dort an und haben ein echt geniales und preiswertes Essen verpasst! Respekt, Dank und Gruß an die Augustiner Braustuben! Danach war dann auch (neuer Rekord: 8,5 Maß) Schicht im Schacht und es ging allerseits nach Hause.
Sonntag haben wir uns alle um 11.30h zu einem gemeinsamen Frühstück im Cafe Puck, Nähe der Uni getroffen und sind von dort aus dann nach Trier zurück gefahren...
DAS erwies sich allerdings nochmal als absoluter Assi-Trip!!! Stuttgart war dermaßen dicht, dass wir ungelogen ca. 40km im Stau/Stop n'Go verbracht haben... So wurden aus den normalerweise benötigten 4,5-5 Stunden knapp 8 Stunden Fahrt... Das hat echt mal gar keinen Spaß gemacht!
Gestern wurden dann noch ein paar Einkäufe getätigt und um 14h haben wir uns dann per Shuttlebus auf zum Flughafen gemacht. In Madrid gelandet haben wir uns noch schnell mit Irene getroffen und eine überteuerte Portion Kroketten gegessen und sind dann aufgrund von Zeitdruck quasi rennend durch die Metro zum Bahnhof um gerade noch so unseren Zug zu erwischen! ;)
Obwohl das ja alles keine soo weiten bzw. langen Einzelwege sind, kamen wir dann leider erst um 22.30h hier in der Wohnung an. War ein langer Tag, ein genialer Trip in einem doch so unglaublich grünen Land (wenn man die ganze Zeit hier in Spanien ist, dann vergisst man sowas ganz schnell und die Farbe wirkt dann plötzlich noch viel intensiver...) mit vielen Freunden, viel zu viel Bier, tollem Essen, Reiserei ohne Ende jedoch ansonsten ohne großartig schwerwiegend negative Zwischenfälle!
Jetzt hoffe ich, dass wir SEHR SCHNELL eine Silvesterplanung auf die Kette kriegen, da ich ja meine Flüge für Weihnachten buchen muss und das bestimmt nicht billiger wird, umso länger sich das jetzt hinauszieht!!!
Hätte echt Lust mit allen zusammen zu feiern! Insofern: Arsch hoch kriegen, Gruppe im Studivz nutzen und klare Statements machen! Sonst wird das nichts!
Die Fotos werden nachgereicht. Sind noch nicht hochgeladen. Kommt aber!
Servas allmitnadr!
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