Montag, 7. April 2008

Spanien Teil II

Auch wenn es mittlerweile ja doch ein wenig veraltet ist, setze ich jetzt hier - verkürzt - den Bericht meines Spanientrips der Vollständigkeit halber fort.
Nach Torrevieja und zwei wunderschönen Strand- und Badetagen, einer Stunde auf dem Balkon ausgesperrt sein meiner ersten Kukluxclan-Prozession meines Lebens ging es dann ab nach Hellin auf die größte Trommelparty der Welt.
Hier rennen 3 oder 4 Tage lang ununterbrochen 40.000 Leute auf der Strasse rum und spielen Trommel (Tambor)... racataplá... unglaublich!
Am ersten Tag in Hellin mussten Ismael und ich erstmal eine Siesta von 3-7 Uhr machen. Wir haben uns die Wohnung mit noch zwei Arbeitskollegen von Raquel geteilt (Nuria und Pipe), mit denen Raquel dann auch während unserer Siesta schon fröhlich saufen durch Hellin gezogen ist und dementsprechend angeheitert um 7h war, als Ismael und ich dazugestoßen sind. Wir mussten erst mal kräftig aufholen, um den ganzen Lärm überhaupt auszuhalten.
Zur Belohnung haben wir aber auch prompt die ersten Trommelunterrichtsstunden von freundlichen Trommlern auf der Strasse bekommen...






Der zweite Tag ging dann schon eher in gewohnter Manier los: alle Mann saufen!
Allerdings mussten wir erst nochmal eben nach Albacete flitzen und Ana abholen, da sie sonst erst um 22h abends angekommen wäre, was sich ja nicht wirklich gelohnt hätte.
Dann war alles wie immer und ich habe mich richtig gefreut Ana zu sehen - wenn leider auch nur kurz!







Freitags haben wir uns dann aufgemacht und sind mit dem Auto über Albacete und Madrid nach Molina de Aragón gefahren und haben Bea besucht.
Kaum angekommen ging es auch schon zum Essen und anschließender Party bis um 4 Uhr (Bea und Mafre bis 8 Uhr). Samstags war dann ein Familienessen, da Beas Schwester Geburtstag hatte (ich könnte die ganze Zeit nur spanische Küche essen...).







Anschließend musste Ismael wieder seine Siesta halten und Bea, Raquel und ich sind noch ein wenig Sightseeing gewesen.






Als wir danach in einer Kneipe beim Kaffee saßen fing es allerdings an zu schneien wir verrückt und da Molina relativ hoch in den Bergen liegt, hielten wir es für sinnvoller mehr oder weniger direkt schon wieder Richtung Madrid aufzubrechen, um nicht dort oben festzustecken.
Da wir dann aber relativ früh in Molina weggefahren sind, konnte ich sogar noch ein paar Stunden bei Raquel in Toledo (was ja nur 70km von Madrid entfernt ist) pennen, bevor es dann mitten in der Nacht zum Flughafen Barajas ging.
Nach einem reibungslosen Flug und einer langsamen Gepäckausgabe kam ich dann endlich so gegen 9 Uhr morgens in Hahn an und hatte den Shuttlebus nach Trier um genau 30 min verpasst - was im Gegenzug bedeutet, dass ich 2,5 Stunden warten musste bis der nächste kommt.
Als dieser dann endlich da war, wollte das Arschloch von Busfahrer mich erst nicht mitnehmen, da ich die 12 EUR für die Busfahrt nicht passend dabei hatte. Zum Glück ging es gerade nochmal gut, da ein anderer Fahrgast wechseln konnte. Danach hat der Typ allerdings noch 10 min lang blöde Reden über Scheiß-Fahrgäste gehalten, die kein Wechselgeld hatten und blablabla...
Der erste Deutsche, mit dem man dann zurück Deutschland in Kontakt kommt ist dann so ein blödes Arschloch. Man ist total übermüdet, schaut auf das Datum und denkt sich:"Na dann, frohe Ostern!"

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