Donnerstags in Madrid gelandet, hat mich Ismael am Flughafen abgeholt und es ging mit dem Auto weiter nach Toledo. Eine sehr schöne Stadt, die unheimlich viel Kultur zu bieten hat!
Nach einem kurzen Essen bei Raquel und einem Bier sind wir dann abends in die Stadt gefahren und haben erst Toledo bei Nacht von einem Aussichtspunkt bewundert und sind anschließend noch ein Bier trinken gegangen.
Von der einen Kneipe in die nächste sind wir schließlich in einer Disco gelandet, die früher mal eine Kirche war und ein echt geniales Ambiente bot!
Am nächsten Tag musste Raquel jedoch schon um 8h arbeiten gehen und so haben Ismael und ich uns auf den Weg in die Stadt zum Touriprogramm gemacht (meine ersten Calamares für diesen Urlaub...).
Gegen Abend ging es dann mit einer feucht-fröhlichen Autofahrt nach Albacete um den Partyfaktor auf keinen Fall zu kurz kommen zu lassen.
Bereits leicht betüdelt haben wir dann bei Raquels Eltern zu Abend gegessen und anschließend hat sich noch Loli zu uns gesellt. Los ging es dann auf Kneipentour in guter altbewährter Manier der afuegote-Mannschaft...
Am nächsten Tag blieb aber wieder mal nicht viel Zeit um auszuschlafen, da wir mit einer Freundin von Raquel zum Essen in einer Kneipe verabredet waren... mein Frühstück bestand dann erfreulicherweise aus einem Liter Bier und ein paar Tapas. Die Freundin, Irene ist dann mit uns weitergezogen, denn am Samstag ist es wohl in der Osterwoche so, dass man sich in Albacete schon den ganzen Tag mit feiern die Zeit vertreibt und ging die Party vom Vorabend nahtlos in den nächsten Tag über...
Am Sonntag waren wir dann bei Irene zu Hause zum Essen eingeladen. Es gibt für mich ja nichts besseres als die spanische Küche...! Ein Traum! Die Mutter von Irene hat einfach sowas von lecker gekocht - einfach sagenhaft! (Pulpo, Sepia, Gambas,...)
Nach einem anschließenden Kaffee in einer nahegelegen Kneipe ging es dann auch schon los Richtung Torrevieja an den Strand!
Das Auto wurde vollgepackt und los ging die wilde Fahrt quer durch Spanien.
Torrevieja ist ein Massenbadeort, der bestimmt nicht das Prädikat "schön" verdient hat. Allerdings hatten wir traumhaftes Wetter, eine eigene Wohnung, Strand und Meer. Was also will man mehr erwarten? Dass der ursprüngliche Plan, nach Galizien zu fahren nicht geklappt hat, war alles andere als schlimm, da wir von Ana per Telefon erfahren hatten, dass es dort regnet und ungefähr 5°C warm war. Also: alles richtig gemacht!
Da ich ja dem Klischee des guten Deutschen gerecht werden musste, weigerte ich mich am ersten Strandtag Sonnencreme zu kaufen und habe auch prompt die Quittung dafür bekommen. Ich war dermaßen krebsrot... Am zweiten Tag sind Ismael und ich dann nach einem Frühstück am Strand (Pulpo, Calamares und Croquettas) in die Apotheke und haben Sonnencreme gekauft. Die Verkäuferin fragte, welchen Lichtschutzfaktor wir denn haben möchten und wir erwiderten die Frage, was wir denn für einen brauchen... sie guckte mich an, fragte: "Für den da?" und meinte nur kurz und knapp:"total" - es wurde LSF 35... :)
Fortsetzung folgt...
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