Da steigt man bei 30°C in Santiago de Compostela in den Flieger und kommt hier im Regen bei gefühlten -100°C in Hahn an... Nicht schön!
Aber fangen wir doch lieber ganz von vorne an:
Nach dem Sommerfestgelage sind wir morgens um 8h aufgestanden und haben um 10h den Bus vom Bahnhof aus nach Hahn genommen.

Nach 2,5 Std Flug sind wir dann im schönsten Wetter bei 26°C angekommen und haben auch ohne weitere Probleme unsere beiden Autos bekommen.
Los ging die Fahrt in Richtung Pobra do Caraminal.
Ich hatte mich für das rote Auto entschieden, was sich schon nach wenigen Metern als ein Fehler herausstellte... eine absolute Schrottkarre! Spur verzogen, keine Antenne für das Radio, Reifen wegen der verzogenen Spur total abgefahren und und und...
Aber man soll ja nicht meckern - die Kiste fuhr immerhin.
In Pobra angekommen haben wir kurz bei Ismaels Onkel angehalten und uns die Schlüssel für die beiden Wohnungen abgeholt.



EIN TRAUM!
Wir hätten im Prinzip ja alles genommen, aber das es so schöne Wohnungen sind, hätte keiner von uns jemals erwartet!!!
Kurz danach war auch schon die Aufteilung gemacht und die Wohnungen wurden bezogen.
Auf ging's in die Berge. Erst mal einen Überblick verschaffen.
Die Aussicht hat uns alle total umgehauen!


Anschließend sind wir in den Ort zurückgefahren und erst mal schön Essen gegangen - Fisch und Meeresfrüchte, wie es sich gehört!
Freitag morgen sind wir dann erst mal an den nächsten Strand "Praia do Cabio" gefahren und haben uns einen schönen Tag gemacht.



Nachmittags folgten wir einem Tip und sind noch zum Castro do Neixon in der Nähe von Boiro gefahren. Das ist eine alte (4500 Jahre alt) Siedlung der Kelten gewesen.

Abends haben wir dann alle zusammen Pizza gemacht.
Ismael und ich wollten auf jeden Fall noch "ein Bier" im Ort trinken gehen und nicht den Rest des Abends in der Wohnung verbringen.
Gesagt - getan. Zu dritt: Isma, Ina und ich sind wir dann in den Ort gegangen. Ina hat sich nach dem ersten Bier Richtung Bett verabschiedet.
Danach ist das ganze dann ungewollt noch total ausgeartet...
Wir haben den Einheimischen erzählt, ich sei ein Rockstar und er mein Manager und wir sprechen beide kein Wort spanisch... hihihi!
Morgens um halb neun wollten wir dann noch unbedingt was essen... also genauer gesagt, Isma wollte Pulpo essen (Tintenfisch).
Kurz entschlossen sind wir in den allmorgenlichen Fischmarkt gegangen und haben an einem Stand nach dem anderen nach Pulpo gefragt. Da den uns aber niemand verkaufen wollte, sind wir erst mal in die nächstbeste Kneipe ein weiteres Bier trinken gegangen.
Das war dann so gegen 9.30h. Plötzlich kam Ina durch die Tür... *hust*
Wir hatten wohl ein wenig die Zeit vergessen...
Nichts desto trotz haben wir auf unser Meeres-frühstück bestanden und Pulpo mit Calamares in einem Restaurant gefrühstückt. 10.15h oder so ging es dann endlich ins Bett.
Der Samstag war dann für mich... eigenartig.


Ich hatte noch ein wenig Restalkohol und so war der Strandtag ein Erlebnis der besonderen Art. Nach einem ausgiebigen Wellenbad habe ich mich auf meine Handtuch gelegt und den Rest des Tages geschlafen.

Abends gab es dann Spaghetti mit Tomatensoße, was aber überhaupt nicht mein Fall war. Da war ich froh, dass ich den verschollenen Ismael (er hatte sich eine halbe Stunde früher abgesetzt zum Pulpo-essen) suchen gehen konnte.
Dann ging auch schon wieder die nächste Sauftour los.







Da wir vom vorigen Abend erzählt hatten wurde dann auch gleich der Name unserer "Band" kreiert:"Arschrock Halleluja" - wir hatten den leuten aus dem Ort ja erzählt, dass wir ein Konzert in Santiago in der Kirche spielen würden...
Die Stimmung war erneut super und wir haben uns von Kneipe zu Kneipe durchgetrunken bis schließlich alle um 7h morgens im Hafen aufgelaufen sind, da wir den Sonnenaufgang gucken wollten.

Isma hatte (übrigens wie schon am Abend zuvor) mal wieder das Bedürfnis ein Boot aus dem Hafen zu ziehen und damit zu fahren. Zum Glück konnten wir ihn davon abhalten.
Sonntag war dann eher ruhig. Wir sind ein wenig durch die Gegend gefahren, haben uns noch ein-zwei Sehenswürdigkeiten angeschaut und sind anschließend wieder zum Strand gefahren. Komischerweise war ich am Sonntag absolut fit und so habe ich die riesigen Wellen endlich mal richtig genießen können! Großartig!


Abends sind wir dann erneut Essen gegangen (Meeresfrüchte und Fisch...) und anschließend direkt ab in die Heia.
Montag stand Pontevedra auf dem Programm.
Eine echt sehr schöne Stadt. Nach einem ausgiebigen Einkaufsbummel haben wir uns noch die Altstadt angeschaut.
Anschließend sind wir nach Combarro gefahren. Ein kleines, sehr schönes Dörfchen, wo die Häuser halb in den Fels hineingebaut sind! Traumhaft!


Hier haben wir uns erst einmal ein leckeres Mittagessen gegönnt (Meeresfrüchte und Fisch) und sind anschließend weitergefahren zur Illa da Toxa.
Hier gibt es wohl extrem sauberes Wasser, aus dem auch sehr bekannte Seife hergestellt wird... interessant...
Außerdem gibt es dort eine von aussen komplett mit Muscheln verkleidete Kirche, die wohl auch sehr berühmt ist... aha... halt eben Kultur. War aber sehr nett!
Isma und ich sind dann aber erst mal ins angrenzende Casino gegangen und ich habe doch glatt (wir hatten leider nicht viel Zeit) aus 2€ ganze 3€ gemacht! Jetzt weiß ich auch, wie man spielsüchtig werden kann...
Danach sind wir noch auf die Illa del Arrousa gefahren und haben uns an den Strand gelegt.

Da aber an diesem Tag extrem viel Wind war, fanden Ina, Claudia, Marc und ich das da nicht sooo toll und sind schon früher zurück nach Pobra gefahren.
Nach einem extrem chaotischen Einkauf für die abends geplante (und letztendlich dann auch gemachte) Paella gab es dann besagte zu Abendessen.

Es wurden schon mal die Wohnungen sauber gemacht und gepackt und ab ins Bett.
Dienstag sind wir dann früh los nach Santiago in die Stadt, haben uns noch die Kathedrale
angeschaut, kurzes Sightseeing und wollten dann zum Autoverleih.Da haben wir uns aber gehörig verfahren! Wir waren dann 40min zu spät und das ganze hat uns extrem teuer zu stehen gekommen! 160€ Kaution haben uns die ARSCHLÖCHER einbehalten!!!
War dann kein so toller Abschluss aber was will man machen?
Alles in allem war es aber wunderschön und hat riesig Spaß gemacht!
Holger
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